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    Ich bin schwanger - alles wird anders!

    Ich bin schwanger - alles wird anders!

    Oha, ich bin schwanger - alle sagen, alles wird anders. Ein paar andere Tipps zu Ernährung, Gesundheit und dem Wesen des sich-schön-fühlens. Im folgenden Artikel geht es um die klassischen Themen in der Schwangerschaft, mit denen nicht nur ich mich, sondern wahrscheinlich jede Frau sich konfrontiert sieht, während sie sich in dieser besonderen Wachstums- und Entwicklungsphase befindet. Darunter fallen die natürlichen Trimester-Mitbringsel wie Übelkeit, Müdigkeit, Eisenmangel, Schwangerschaftsstreifen und Sodbrennen.

    Auf meinen eigenen Erfahrungen basierend, versuche ich einfache und günstigere Wege aufzuzeigen, wie man während der Schwangerschaft ohne den Konsum von kostspieligen Mama-Artikeln zu erfolgreichen Ergebnissen kommen kann.

    Das Wichtigste auf einen Blick

    • Höre auf deinen Körper und gönne dir Ruhe, wenn du sie brauchst.
    • Vermeide Stress, um Übelkeit vorzubeugen.
    • Experimentiere mit verschiedenen Teesorten, um Wohlbefinden zu fördern.
    • Eine ayurvedische Morgenroutine kann helfen, Mundgesundheit zu verbessern.
    • Regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung sind entscheidend.

    Meine erste Schwangerschaft

    Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und stecke, zumindest sagt man sich das so, mitten in der sagenumwobendsten Phase des Frau-Seins. Mit dem ersten Ultraschallbild wird mir klar: ich bin plötzlich Zielgruppe eines neuen Marktes geworden. Diverse Gratisproben, Nahrungsergänzungspräparate, Schwangerschafts- und Babykosmetik werden mir angeboten. Mein Müll quillt über mit pastellfarbenem Plastik und Papier.

    Ich frage mich, ob ich den Rest der Schwangerschaft nur noch "Schwangerentee" trinken darf, mit "Mamahose" ins "Schwangerenyoga" gehen soll, und ob teures "Mamiöl" nötig ist. Ich entscheide für mich, meine eigenen Wege zu finden und meine veränderte Situation zu nutzen, um bewusster Frau zu sein.


    1. Trimester: Da dockt sich was an

    Eigentlich bin ich eine sehr aktive Person, aber zu Beginn meiner Schwangerschaft war ich oft unsagbar müde und kurzatmiger. Um der Müdigkeit und Schwerfälligkeit entgegenzuwirken, hörte ich auf meinen Körper, gönnte ihm Ruhe, bewegte mich moderat und ernährte mich ausgewogen. Viel zu trinken (2,5-4L) war entscheidend.

    Stress führte bei mir direkt zu Übelkeit. Bei Stress reagierte mein Organismus direkt, sodass ich mich sofort übergeben musste. Während einer stressigen Theaterproduktion suchte ich oft frische Luft und Ruhe. Ich bereitete mir eine Bettstätte mit Kräuter- und Gewürztees, Zwieback und einer Wärmflasche und viel Ruhe.

    Hier meine Tee-Favoriten:

    1. Curcuma-Pulver: Eine Tasse heißes Wasser mit Curcuma-Pulver, Zimtpulver und Honig.
    2. Hari - Abendruhe Chai: Beruhigend und leicht sättigend mit Vanille und Rotbusch.
    3. Hari - Flügel des Lebens: Ein Hauch Orange mit herben Kräutern und wärmenden Gewürzen.

    Erkenntnis: Lavendel beruhigt ja wirklich

    Ich dachte anfangs, dass eine Schwangerschaft einzigartig wäre und begegnete Klischees skeptisch. Aber Lavendel half tatsächlich. In stressigen Momenten hielt ich Lavendel an die Nase und atmete tief ein und aus.


    2. Trimester: Die werdende Frau Mama ist wieder fit

    Na bravo, denn jetzt auch: Blähungen, Verstopfung, drohender Eisenmangel, Mundgeruch und Zahnfleischbluten. Gegen Blähungen hilft vor allem Gelassenheit und die Nähe zu geöffneten Fenstern. Die Veränderung von Ph-Wert und Hormonen erfordert intensive Mundhygiene.

    Leichter Frühsport und intensive Mundhygiene

    Ich stehe früher auf, bereite heißes Wasser mit Curcuma und Ingwer zu, meditiere und mache leichtes Yoga. Ölziehen und Zungenschaben sind Teil der Routine. Ich öle mich mit Sesamöl ein und verwende eine weichere Zahnbürste und Mundwasser ohne Alkohol.

    Porridge gegen Darmträgheit

    Da der Darm träger wird, esse ich regelmäßig warmen Getreidebrei. Hafer und Hirse sind hervorragende Eisenlieferanten. Ein Porridge aus Hafer- und Hirseflocken, Ghee, Leinsamen, Nüssen und Zimt, dazu ein frisches Apfel-Birnenmus, ist ideal.


    3. Trimester: Langsam wird‘s schwerer

    Man übt wohl schon mal für die kommenden schlaflosen Nächte. Die Gelenke sind weich, und die Symphyse macht sich bemerkbar. Schwangerschaftsstreifen, Hautjucken, Sodbrennen sind Themen.

    Hautöl bei Schwangerschaftsstreifen

    Gegen Schwangerschaftsstreifen nutze ich Schlehenöl und Monoi-Kokosöl. Ich öle mich täglich ein und verwende Sesamöl, um Kosten zu sparen.

    Was mir bei Sodbrennen hilft

    Das wachsende Baby fördert Sodbrennen. Ich esse mehrere kleine Mahlzeiten und vermeide würziges Essen. Mandeln und Milch helfen mir, den Magen zu beruhigen. Falls nicht, experimentiere ich weiter mit basischen Lebensmitteln.

    Nicht nur in der Schwangerschaft: Bewegung, gute Ernährung und viel Trinken

    Ich ernähre mich ausgewogen und bewege mich regelmäßig. Viel Wasser, Tees und verdünnte Fruchtsäfte zu trinken ist wichtig, um den Körper ausreichend zu versorgen.

    Fazit

    Bis zum errechneten Termin sind es jetzt noch fünf Tage. Vorfreudig und mit Nervosität schaue ich mich um. Der Nestbautrieb hat zugeschlagen, und die Vorbereitungen für das Baby sind abgeschlossen. Danke Schwangerschaft, es war schön. Ich glaube, wir wären dann soweit.